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Zum Testen von Servern und zum Ad-
ministrieren von Computern im Netz-
werkverbund benötigen Systemver-
walter immer wieder Spezialprogram-
me. Ein kleines privates Netz will ebenso regelmäßig administriert wer-
den wie ein Büroverbund oder ein Firmennetzwerk. Kleine kostenlose Tools
stellen gegenüber den Windows-
Bordmitteln erweiterte Funktionen zur Verfügung. Damit lassen sich etwa
Überwachungs- und Fernsteuerungs-
aktionen durchführen, sodass der Administrator sein Netzwerk jederzeit
unter Kontrolle hat.
Neu: Wireshark: Traffic-
Monitoring im Netzwerk
Systemverantwortliche setzen zur Fehlerdiagnose häufig einen Netzwerk-
Sniffer ein. Diese Tools lauschen den Datenverkehr mit, speichert Trans-
ferprotokolle und erlauben eine Bit-
genaue Analyse der Daten. Mit Snif-
fern kann man Fehler im LAN auf-
spüren, aber auch Programme, die Daten heimlich versenden. Profis
investieren in einen guten Packet Sniffer durchaus mehrere Hundert oder
Tausend Euro. Administratoren kleinerer und mittlerer Netze kommen oft
auch mit Freeware-Sniffern weiter.
Eines der wenigen gut gemachten kostenlosen Tools zum Auswerten des
Netzwerkverkehrs ist Wireshark. Das

Alles dabei: In der A-Toolbar stecken rund 50
Netzwerk-Tools, angefangen von Ping über Whois-Abfragen bis hin zu Wake
on LAN.
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Im Netzwerk Sniffer: Wireshark ersetzt das ehemalige Ethereal
und bietet Funktionen satt.
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Tool setzt auf den kostenlosen Capture Driver Winpcap
(http://winpcap.polito.it), der während des Setups automatisch
heruntergeladen und installiert wird. Winpcap klinkt sich in den
Treiber des Netzwerkadapters ein und sorgt dafür, dass alle gesendeten
und empfangenen Pakete in einem Puffer zwischengespeichert werden.
Darauf greift Wireshark zu.
Die Software erlaubt es, sowohl Daten im laufenden Netzwerkbetrieb zu
analysieren, als auch archivierte Daten aus einer Protokolldatei zu
lesen. Es lassen sich Details über jedes einzelne TCP/IP-Paket auf den
Bildschirm bringen. Zusätzlich verfügt der Sniffer über Analyse- und
Re-
portfunktionen sowie eine eigene Scriptsprache zum Filtern von Netz-
werkpaketen. Das einzige Manko an Ethereal ist die umständliche
Definition
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der Filter. Alternative zu Wireshark: In Sachen Ausstattung
übertrifft Colasoft Capsa das Gratis-Tool Wireshark nur geringfügig, in
Sachen Bedienkomfort liegt Capsa jedoch deutlich vorne. Mit der
Software lassen sich Fehlerquellen aufdecken und Datenfragmente
identifizieren. Umfangreichen Filtermechnismen mit individuellen
Protokollregeln unterstützen den Administrator bei der Arbeit.
A-Toolbar: Schnelle
Verbindungskontrolle
Der einfachste Weg, zu überprüfen, ob eine Website oder ein Server
erreichbar ist, läuft über den Ping-
Befehl. Mit Ping.EXE von Windows checken Sie die Netzwerkverbindung zu
einer anderen Station. Ping ist damit vor allem für die Fehlerdiagnose
interessant, denn es lassen sich nicht nur Rechner anpingen, sondern
alle
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Geräte, die über eine eigene IP-
Adresse verfügen. Sobald eine Station auf Ping nicht reagiert,
funktionieren alle anderen Netzwerkdienste mit dieser Gegenstelle nicht.
Entweder liegt eine Hardware-Fehlfunktion vor, oder die entsprechenden
Netzwerk-
einstellungen sind fehlerhaft, oder eine Verständigung ist aufgrund unter-
schiedlicher Protokolle nicht möglich. Bei Web-, FTP- und Newsservern
können Sie mit Ping herausfinden, ob der entsprechende Server überhaupt
online ist.
Komfortabler als mit Ping.EXE nutzen Sie Ping mit der A-Toolbar. Nach dem
Programmstart klicken Sie auf den runden blauen Button, tippen die
Adresse der zu überprüfenden Ge-
genstelle bei „Host“ ein und starten den Check mit der Return-Taste.
Neben Ping hält die Auswahlleiste
von AToolbar noch jede Menge weiterer Internet- und Desktop-Werkzeuge
bereit. So bietet das Programm beispielsweise Portscanner, Adres-
sabfragefunktion, Suchmaschinen-
maske, DNS Lookup, Whois, Google Page Rank und einen Link Manager. Mit
der Desktop-Suche können Sie auf dem Rechner nach Mails und Dokumenten
recherchieren. Die Treffer zeigt das Tool unter „Result Tabs“ an.
Die Startleiste der
A-Toolbar siedelt sich über der Taskleiste auf dem Desktop an. Sie lässt
sich bei Bedarf minimieren, so dass für Anwendungen die gewohnte Fläche
zur Verfügung steht.
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